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24.11.2009
Von: traveller
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Alltag in China - Bilder von unterwegs

Chinas Wirtschaft wächst in atemberaubendem Tempo und dementsprechend ändern sich auch die Verhältnisse im Land. Was heute noch Normalität im Alltag ist, kann morgen schon ganz anders sein und das, was gestern war, ist verschwunden.
Hier ein paar Eindrücke vom normalen chinesischen Leben, abseits aller Euphorie über den Boom. Erstaunlich, was viele Leute dabei leisten.

Das Bild zeigt einen normalen Bahnhof in China an einem Werktag gegen Abend; alle wollen mit dem Zug verreisen. Ohne straffe Organisation geht da gar nichts und alles klappt sehr gut.



Dieser Mann ist Bootsführer und läuft täglich über einen Berg von daheim zur Arbeit und zurück. Dabei muss er etwa 12 km täglich zu Fuß zurücklegen und ca. 1000 Höhenmeter überwinden. Wer von uns würde das jeden Tag machen?



Was ist das? Das ist eine Toilette an einer Tankstelle. Hier muss angemerkt werden, dass die Fliesen schon ein Fortschritt sind. Dennoch besteht ein gewisser Verbesserungsbedarf, denn der Geruch z.B. kann gottseidank nicht wiedergegeben werden.



Es gibt wunderschöne Reisterrassen in China, die in größeren Höhen liegen. Hier kommt man nur zu Fuß hin; es gibt keine Bahn oder Fahrstrasse dorthin. Aber es gibt Sänften. Und Leute, die lassen sich tatsächlich von kleinen, drahtigen Chinesen in einer Sänfte den Berg hinauf tragen. Ebenso tragen Frauen in Körben das Gepäck hinauf.
Was noch angemerkt werden muss: das Bild entstand bei ca. 35 °C; die Sänftenträger sind, insbesondere bei diesen Temperaturen, wahre Schwerstarbeiter, denn gerade die etwas beleibteren Herrschaften vermeiden den schweißtreibenden Aufstieg und lassen sich lieber hochtragen.
Respekt vor dieser Leistung der Träger.



Dies ist ein Lieferwagen Marke Eigenbau. Das Ding fährt und wir freuen uns an der Kreativität der Erfinder und Bastler.



Das ist eine Wohnung in einem kleinen Dorf. Nicht ganz auszuschließen ist, dass hier auch für Gäste gekocht wird.



Was erntet die Frau da in ihrem Garten? Das sind Erdnüsse, die für die Eigenversorgung in den Dörfern angebaut werden.



Was will der große Besen mit der kleinen Frau, möchte man bei diesem Anblick fragen.
Aber so werden in den Städten die Straßen sauber gehalten. Was besonders angenehm auffällt: überall gibt es dort „Hallen der Harmonie“, wie Toiletten scherzhaft genannt werden, die in gepflegtem Zustand sind. Anders als auf dem Land (siehe oben).



In den Hutongs, der Altstadt von Peking, kann man Besichtigungstouren per Rikscha machen. Bei hohen Außentemperaturen und langen Wartezeiten durch große Konkurrenz kann einen Rikschafahrer schon mal der Schlaf übermannen.

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