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15.12.2009
Von: gr
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Haruki Murakami

Haruki Murakami wird 1949 in Kyoto geboren. Er wächst in der Nähe von Kobe auf, wo seine beide Eltern japanische Literatur unterrichteten. Er selbst jedoch bevorzugt amerikanische Bücher - vor allem Raymond Chandler.

Ab 1968 studiert er an der Waseda-Universität Theaterwissenschaften. Weil er sich mehr für Film als für Theater interessiert, liest er Tausende von Filmscripts, die er dort im Theatermuseum findet.

1974 eröffnet er in Tokyo die Jazzbar "Peter Cat", die er 1981 verkauft. Erfahrungen aus dieser Zeit schlagen sich in den meisten seiner Werke nieder. 1979 wird sein erster Roman Kaze no uta o kike (englisch: Hear the wind sing) veröffentlicht, der wenig Verbreitung findet.

Obwohl seine nächsten Bücher ausgesprochen erfolgreich sind, betrachtet Murakami den 1987 erschienenen Roman "Norwegian Wood" (nach einem Beatles-Titel) als seinen grossen Durchbruch. Von diesem Werk werden mehrere Millionen Exemplare verkauft. Man sagt, dass jeder junge Japaner dieses Buch gelesen hat.

1991 wird Murakami Gastdozent und ein Jahr später Gastprofessor an der Princeton-University in New Jersey. 1993 erhält er einen Ruf an die Tufts University in Medford, Massachusetts. Seit 1995 lebt er mit seiner Frau Yoko wieder in Japan, seit 2001 in Osio (etwa 70 Minuten von Tokyo entfernt), in einem modernen Haus. Er hat über 30 Bücher geschrieben sowie 30 weitere aus dem Amerikanischen übersetzt. Er geht früh schlafen und steht um 4 Uhr morgens auf. Er läuft Marathon (auch darüber hat er geschrieben) und schwimmt täglich. Er besitzt 7.000 Vinyl-Schallplatten - ein Relikt aus seiner Zeit als Jazz-Club-Besitzer.

Seinen Ruhm als einer der beliebtesten und wichtigsten japanischen Schriftsteller der Gegenwart verdankt er unter anderem der Tatsache, dass er alle Regeln der japanischen Literatur brach, die - nach seinen eigenen Worten - sehr steif ist und mit der Schönheit der Sprache arbeitet. Murakami dagegen mischt japanischen Sprachstil mit westlicher, vor allem amerikanisierter Empfindung, so dass eine ganz neue, eigene, coole Sprache entsteht, die vor allem bei Lesern unter 30 gut ankommt.

Buchbesprechungen bei VeoVeo:

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Naokos Lächeln. Nur eine Liebesgeschichte.

Foto: © wakarimasita
Lizenz: Creative Commons

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Kommentare

 

 

2012-01-26 11:01:11
Von: uIvVIIVgJHLb
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Interesting. We are waiting for new messages on the same topic!!...