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02.04.2010 |
Wiener Schnitzel |
Gemeint ist aber nicht die Wiener Spezialität aus paniertem Kalbfleisch, sondern Wiener Eindrücke der besonderen Art, wie bei einer „Schnitzeljagd“. ![]() Das kunstsinnige Wien hat einen würdigen Vertreter, Ernst Fuchs, den Maler, Architekten, Grafiker und Musiker, der im Jahre 1972 die Otto-Wagner-Villa gekauft und zu seinem Wohnsitz und Atelier erkoren hat. Heute wohnt er dort nicht mehr, sondern hat dieses Anwesen zu seinem Privatmuseum umgestaltet. Es kann auch zu besonderen Anlässen, heute Events genannt, gemietet werden. ![]() Seine neben der Villa geschaffene Brunnenanlage Nyphäum Omega wird sehr schön ergänzt durch eine uralte Eiche, die auf dem Grundstück steht. Natur und Kunst stehen nebeneinander und harmonieren in natürlicher Art und Weise. ![]() Der alte Traum der Menschheit vom schnellen Geld und Reichtum ist nicht neu. Schon im historischen Wien gab es LOTTO Annahmestellen, wie das Bild beweist. ![]() ![]() Der alte Naschmarkt, wo heute noch jeden Samstag ein Flohmarkt abgehalten wird, ist eingerahmt von schönen Jugendstilfassaden, die stilvoll renoviert wurden und herrlich anzuschauen sind. Nicht nur das geschäftige Markttreiben sondern auch die Fassaden sind unbedingt einen Besuch wert. ![]() „...wie der Calafatti auf dem Prater Ringelspiel....“ singt Peter Cornelius und man fragt sich: wer oder was ist das? Des Rätsels Lösung: Basileo Calafatti begründete im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts ein Kunstkabinett auf dem Prater, dem Vergnügungspark Wiens, in dem er Tricks und „Geistererscheinungen“ vorführte. Später baute er ein Karussell, das er 1840 in ein Ringelspiel umfunktionierte, in dem sich mehrere Eisenbahnwagen, von Lokomotiven gezogen, bewegten. 1854 kam eine große Chinesenfigur dazu, die sich um die eigene Achse drehte. Sie wurde im Krieg 1945 zerstört. Heute befinden sich an historischer Stelle ein magisches Kabinett „Miraculum“ und weitere Attraktionen unter dem Namen Calafatti. Die Architektur dieser neuen Gebäude gefällt nicht allen Wienern, da sie ein bisschen an Disneyland erinnert. Das Standbild zeigt den großen Calafatti; im Sockel ist umlaufend seine Lebensgeschichte eingraviert. ![]() Schloss Schönbrunn ist jedem Wienbesucher ein Begriff; der Park hat die Größe von Monaco und beherbergt neben vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Obeliskenbrunnen, dem Palm- und dem Wüstenhaus, der Wagenburg auch den Tiergarten. Kaiser Joseph, der gern reiste, ließ sich einen eigenen Bahnhof errichten in kaiserlicher Ausstattung. Er benutzte ihn jedoch nur einmal in seinem Leben! ![]() Der Neptunbrunnen hat interessante Figuren. Pferde und Figuren haben Fischschwänze und sehen deshalb sehr merkwürdig aus. Über allem thront Neptun mit dem Dreizack. Der weitere Weg zur Gloriette, die auf einem Hügel über Schloss Schönbrunn liegt, lohnt sich des Blickes über Wien wegen allemal. |
Kommentare
2010-08-05 13:09:14
Von: H. Stadler
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Wien ist ein wirklich traumhafte Stadt. Allerdings finde ich es schade, dass fast immer ausschießlich das imperiale Wien im Mittelpunkt steht. Dabei ist Wien eine moderne und aufgeschlossene Metropole inmitten Europas. Ich interessiere mich sehr für Architektur und kann jedem nur die Gasometer in Simmering ans Herz legen. Schauen Sie sich einfach einmal an, was aus einem Stück Industrie werden kann: Gasometer Wien








