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03.06.2010 |
Jindrichuv Hradek – der drittgrößte Burg- und Schlosskomplex Tschechiens |
Diese Anlage wurde im 13. Jahrhundert gegründet und immer wieder modernisiert, wie wir heute sagen würden. Gründer war der Wittigone Heinrich, auf tschechisch Jindrich. Die Stadt unterhalb der Burg nannte er Nova domus, auf deutsch Neuhaus. ![]() Auf dem Marktplatz gibt es sehr schöne Häuser mit restaurierten Fassaden zu sehen. ![]() In der Mitte das Marktplatzes steht die Pestsäule, die eigentlich Dreifaltigkeitssäule heißt. Sie ist reich mit Figuren verziert und sehr groß. 1764 wurde sie aus Furcht vor den Pestepidemien aufgestellt. Bemerkenswert ist, dass sie genau auf dem 15. Längengrad steht. ![]() Im Schloss gibt es ca. 300 Wohn- und Repräsentationsräume, die kostbar ausgestattet wurden. Die Renaissance-Arkaden wurden im 16. Jahrhundert von italienischen Baumeistern erbaut. ![]() Im Innenhof fällt ein Brunnen auf, der mit einer reich verzierten Haube geschützt ist. ![]() Der Blick fällt vom Treppenaufgang zum Hungerturm auf den Innenhof und den Brunnen und gibt einen Eindruck von der Größe des Hofes. ![]() Die mittelalterliche Schwarze Küche ist gut erhalten. Eine Legende erzählt, dass die ehemalige Bewohnerin des Schlosses –Berta von Rosenberg- sehr mildtätig und barmherzig war und deshalb als Weiße Frau bis zum heutigen Tag als Spuk die Schlossräume bewohnen soll. ![]() Der Rundpavillon ist ein manieristisches Bauwerk, ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert. Er wird heute gern für Feste, insbesondere Hochzeiten genutzt, die in diesem besonderen Gebäude einen festlichen Glanz erhalten. ![]() Hier ein Eindruck vom Innenraum des Rundpavillons. Man kann sich gut vorstellen, dort den Bund fürs Leben zu schließen. |
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