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20.06.2010
Von: Franz G
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14 Tage Froschferien

Ein Frosch namens Lobesam verbrachte seinen wohlverdienten Urlaub in den Bergen. Sonntag war es, die Sonne schien, ach was: sie lachte schier gar vom Himmel herab. Lau das Lüftlein, allerlei Blümlein im Grase, heidimässiges Kuhglockengebimmel von der Alm gegenüber. "Ich muss eine Wanderung machen", dachte Lobesam frohgemut und zog sich seine festen Wanderschuhe an.

Mehrere Stunden später, nach leichten Abstiegen und atemberaubenden Aufstiegen, hatte er die Alm mit den Kühen erreicht. Das Kuhglockengebimmel dröhnte ihm in den Ohren; so aus der Nähe war es nicht mehr so friedlich nostalgisch verklärt, sondern eher aufdringlich. Vor allem hörte es nie auf.

Aber Frosch Lobesam nahm es gelassen. Habe ich doch Ferien, dachte er bei sich und grinste breitmäulig. Schön ist es auf der Welt! Sonntag. Sonne. Herrliche Natur!

Und wie er das so dachte, wurde es schattig. Er blickte auf und sah über sich eine Kuh, die sich gemächlich ihren Weg bahnte. Und ihren Schwanz hob und ...

Die Moral von der Geschichte ist natürlich, dass man tunlichst darauf achten sollte, wen man über sich hat. Weil man sonst manchmal ziemlich ...

 

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