Suchen


Kategorien

>>> HOMEVeoVeo auf englischMy Life WikiVeoVeo Image Archive HörgeschichtenAfrikaAmerikaArchitektur & BaukunstAsienBiografienBücherEin Tag in ...EuropaFotosFreizeitFroschgeschichtenKunst & KulturKurzgeschichtenLiteraturMenschenMosaiksteinchenReiseReligionTiere, Pflanzen, NaturWer war's?Wissenschaft

VeoVeo Artikel

12.11.2009
Von: diri
Missbrauch melden

Berlin - Mosaiksteinchen einer Stadt

Berlin kommt mir vor wie eine große Schachtel mit Mosaiksteinen, die die verschiedensten Farben und Formen haben. Von ganz alten Figuren über ganz Modernes, von alten Erinnerungsstücken bis zur avantgardistischen Kunst, das alles und tausend mal mehr findet sich in Berlin. Und alles kommt überraschend, fast zufällig daher, man muss nur mit offenen Augen durch diese Fülle von Leben spazieren.
Ein paar Mosaiksteinchen habe ich ausgewählt.....



Das Wahrzeichen der Stadt ist der Berliner Bär. Hier sehen wir eine bunte Vielfalt von fröhlichen Bären, die das pralle Leben der Stadt in lustigen Farben perfekt wiedergeben.



Der Hauptbahnhof ist nicht nur verkehrstechnischer Mittelpunkt für den Bahnverkehr, sondern auch Bühne für vergängliche Kunst: aus Sand haben Künstler mit viel Liebe und Fleiß Skulpturen erschaffen, die den nächsten Dauerregen wohl nicht überstehen werden, aber bei Sommerwetter den Besuchern viel Freude bereiten.



In so moderner Architektur bewegen sich unsere Repräsentanten des Volkes, wenn sie uns regieren. Ob sie wohl einen Blick dafür haben?



Der geschichtsträchtige Reichstag hat durch den Architekten Norman Foster eine Kuppel bekommen, die weltberühmt geworden ist. Mal ehrlich, wer von uns wäre auf die Idee gekommen, auf ein solch alt-ehrwürdiges Gebäude eine solche Kuppel zu setzen?
Das eben ist Genialität, Neues zu wagen und die Symbiose zwischen Alt und Neu so gekonnt zu formen.



Berlin hat auch die nostalgische Vergangenheit bewahrt. Die alten Gaslaternen funktionieren bis heute einwandfrei und beleuchten zuverlässig in manchen Stadtteilen die Gehwege in der Nacht, wie damals vor vielen Jahrzehnten.




Ein schwimmendes Schwimmbad in der Spree, das ist eine typisch verrückte Berliner Idee. Ist es nicht ein gelungener Gag? Aber auf so eine Idee muss man erst einmal kommen!




Die Mauer ist seit 20 Jahren überwunden und weg; aber als künstlerisches Element in der Landschaft ist sie leicht zu ertragen und schön anzusehen.



Riesige Skulpturen im Wasser aufzustellen, das ist wieder eine Idee, die sich in Berlin leichter als anderswo verwirklichen lässt. Zeichen einer Offenheit und Toleranz für Neues und Ungewöhnliches, das diese Stadt in besonderem Masse auszeichnet.
Hier ist die 30 m hohe Skulptur "Molecul Man" des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky abgebildet, die in der Nähe der Elsenbrücke in der Spree aufgestellt ist.






Interessieren Sie sich für Berlin? Klicken Sie hier!

 

 

Ihr Kommentar zu diesem Beitrag:

 

Ihre Signatur:
Ihr Kommentar:
 

 


 

Kommentare

 

 

2009-11-12 16:43:50
Von: gr
Missbrauch melden

Jetzt habe ich über 15 Jahre in Berlin gelebt, fahre jedes Jahr mindestens einmal hin und kenne doch nichts von dem, was hier auf den Bildern gezeigt wird. Ob das an mir liegt oder an der Vielfalt von Berlin? Und an dem Tempo, mit dem sich diese Weltstadt in den letzten Jahren entwickelt und geöffnet hat?
Berlin ist eine Reise wert - ich glaube, ich sollte mal wieder hinfahren und mir Zeit nehmen zum Bummeln, zum Schauen, zum Erleben.
Danke für den schönen Artikel!